Dr. Arnd RollerFacharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Dr. Rainer RoserFacharzt für Orthopädie, Rheumatologe
Dr. Sven TraebertFacharzt für Neurochirurgie
Dr. Jan VidalFacharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie / Chirurgie

Orthokin-Therapie gegen Arthrose

 

Dieser innovative Therapieansatz will die biologischen Mechanismen von Arthrosen auf eine natürliche Weise aufhalten und stoppen.

 

Er basiert auf der Forschung im Bereich der molekularen Orthopädie, die festgestellt hat, dass das Protein Interleukin-1 (IL-1) maßgeblich am Entstehen der Gelenkerkrankung beteiligt ist. Es wurde auch der natürliche Gegenspieler definiert: der Interleukin-1-Rezeptor-Antagonist (IL-1 RA). Und die Forschung hat nachgewiesen, welche Blutzellen diese "guten Proteine" bilden.

 

Darauf aufbauend gewinnen wir bei der Orthokin-Therapie Stoffe aus dem Blut des Patienten und spritzen diese an die betroffene Stelle – als körpereigenes Medikament.

Wie läuft eine Orthokin-Therapie ab?

Wir entnehmen Ihrem Körper aus der Armvene Blut und zentrifugieren dieses 5 Minuten lang. Dabei werden die festen Bestandteile von den flüssigen Bestandteilen des Blutes gelöst. In den Letzteren befindet sich nach dem Vorgang das 100-Fache der wertvollen Proteine, die wir für die Therapie benötigen.

 

Wir füllen dieses Serum, das eine hoch konzentrierte Menge an guten Proteinen enthält, in Spritzen ab: Das körpereigene natürliche Medikament ist einsatzbereit.

 

Innerhalb von zirka 30 Tagen spritzen wir das Medikament nun 6-mal direkt in die erkrankte Region. Damit beseitigen wir dort das Defizit an guten Proteinen und wehren die schädigenden Entzündungsstoffe ab.

Wann empfehlen wir eine Orthokin-Therapie?

Die Orthokin-Therapie kann bei Arthrosen an sämtlichen Gelenken zum Einsatz kommen. Sie zeigt außerdem Erfolge bei Sehnenentzündungen (auch chronischen) sowie bei Muskelverletzungen.

Abrechnung

Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen keine Orthokin-Therapien; private Kassen übernehmen die Kosten teilweise oder ganz.