DXA-Knochendichtemessung
Wie funktioniert die Methode
Die DXA-Knochendichtemessung ist ein modernes Röntgenverfahren, das die Festigkeit der Knochen prüft und hilft, Osteoporose frühzeitig zu erkennen. Dabei werden zwei Röntgenstrahlen unterschiedlicher Energie verwendet, die durch den Knochen geschickt werden. Die Absorption der Strahlen hängt von der Knochendichte ab – je dichter der Knochen, desto mehr Strahlung wird absorbiert.
Die Messung erfolgt meist an der Wirbelsäule und am Oberschenkelknochen, dauert nur wenige Minuten und ist schmerzfrei. Die Strahlendosis ist sehr gering und sicher für den Patienten.
Häufige Anwendung in der Orthopädie und Neurochirurgie
In der Orthopädie und Neurochirurgie wird die DXA-Messung vor allem zur Diagnose und Verlaufskontrolle von Osteoporose eingesetzt. Sie hilft, das Risiko für Knochenbrüche zu bewerten und die Wirksamkeit von Therapien zu überprüfen.
Die Knochendichtemessung ist besonders wichtig bei:
- Verdacht auf Osteoporose (Knochenschwund)
- Verlaufskontrolle nach Knochenbrüchen
- Therapiekontrolle bei medikamentöser Osteoporosebehandlung
- Früherkennung von Knochenschwund bei Risikopatienten (z. B. nach Operationen, bei bestimmten Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme)
Die DXA-Messung ist das anerkannte Standardverfahren und liefert präzise Werte, die Ärztinnen und Ärzte bei der Therapieplanung unterstützen.
