Operation des Impingementsyndroms an der Schulter
Die Folgen sind sehr schmerzhaft. Mit einer Operation können wir den Sehnen wieder genügend Platz zum reibungslosen Gleiten verschaffen.
Wie entsteht ein Impingementsyndrom?
Ursachen können aber auch falsch verheilte Knochenbrüche am Oberarmkopf sein, sowie Vergrößerung von Sehnen und des Schleimbeutels durch chronische Entzündungen, Kalkablagerungen in der Sehne, knöcherne Vorsprünge an der Unterfläche des Schulterknochens und Arthrosen.
Symptome
Wann empfehlen wir eine Operation?
Greifen konservative Behandlungen langfristig nicht, ist eine Operation angezeigt. Ebenso, wenn ein ausgeprägter Knochensporn den Gleitraum einengt, und wenn eine Sehne gerissen oder verkalkt ist.
Risiken?
Es bestehen die allgemeinen Operations- und Narkoserisiken, über die wir Sie vorher umfassend aufklären.
Operation und Reha
Der Eingriff wird bei Vollnarkose durchgeführt und dauert zwischen 30 und 45 Minuten. Er kann ambulant oder stationär durchgeführt werden. Bei stationärer Behandlung sind in der Regel 2 Nächte in der Klinik geplant.
Ab dem ersten Tag nach der Operation darf der Arm im schmerzfreien Bereich unter physiotherapeutischer Anleitung bewegt werden. Dies ist auch notwendig, um Verklebungen und Verwachsungen vorzubeugen.
Die Reha dauert 3 bis 6 Monate. Wir arbeiten einen individuellen Nachbehandlungsplan für Sie aus.
Die Arbeitsunfähigkeit ist je nach beruflicher Situation sehr unterschiedlich; sie kann sich von 2–3 Wochen bis zu 3 Monaten ziehen. Wann Sie Ihre Sportaktivitäten wieder aufnehmen können, bestimmen wir aufgrund der Gegebenheiten.
