Stoßwellentherapie
Wie funktioniert die Methode
Die Stoßwellentherapie nutzt hochenergetische Schallwellen, die von außen durch die Haut auf schmerzhafte Stellen wie Muskeln, Sehnen oder Gelenke gerichtet werden. Diese Wellen regen die Selbstheilung des Körpers an, indem sie die Durchblutung verbessern, Entzündungen reduzieren und neue Blutgefäße bilden lassen.
Die Behandlung erfolgt ambulant ohne Narkose: Ein Gel wird auf die Haut aufgetragen, dann werden 1.000 bis 3.000 Wellen pro Sitzung mit einem speziellen Gerät abgegeben.
Der Patient spürt oft ein leichtes Pochen, die Sitzung dauert wenige Minuten und wird meist 3 bis 6 Mal wiederholt.
Durch die mechanische Stimulation werden Wachstumsfaktoren freigesetzt, Gewebe regeneriert sich besser und Schmerzen lassen nach – oft schon nach wenigen Sitzungen.
Häufige Anwendung in der Orthopädie und Neurochirurgie
In der Orthopädie wird Stoßwellentherapie bei chronischen Sehnen- und Muskelbeschwerden eingesetzt, wie Tennisellenbogen, Golferellenbogen, Kalkschulter oder Fersensporn.
Sie eignet sich auch für Achillessehnenprobleme, Patellaspitzensyndrom und Triggerpunkte in Muskeln.
In der Neurochirurgie und bei wirbelsäulennahen Beschwerden wird sie bei myofaszialen Schmerzen oder nach Verletzungen, oft kombiniert mit Physiotherapie.
