Ozontherapie als Eigenblutinfusion
Wie funktioniert die Methode
Bei der Ozontherapie als Eigenblutinfusion wird eine kleine Menge Blut aus Ihrer Armvene entnommen und im Labor mit einer genau dosierten Ozon-Sauerstoff-Mischung angereichert. Das Ozon reagiert dabei mit den Blutbestandteilen und aktiviert körpereigene Heilungsprozesse. Anschließend wird das so „angereicherte“ Blut über eine Infusion wieder in Ihren Körper zurückgeführt.
Das ozonisierte Blut regt die Produktion von entzündungshemmenden Botenstoffen an, verbessert die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung der Zellen und aktiviert das Immunsystem. Die Behandlung erfolgt ambulant und dauert etwa 20 bis 30 Minuten.
Häufige Anwendung in der Orthopädie und Neurochirurgie
In der Orthopädie und Neurochirurgie wird die Ozon-Eigenbluttherapie vor allem bei chronischen Entzündungen, rheumatischen Erkrankungen und Gelenkbeschwerden eingesetzt, um die Schmerzen zu lindern und die Heilung zu unterstützen.
Sie kann helfen, entzündungsbedingte Schmerzen zu reduzieren, die Durchblutung zu verbessern und die Regeneration von Gewebe zu fördern.
Zudem wird die Methode auch bei Durchblutungsstörungen, Wundheilungsproblemen und zur Stärkung des Immunsystems genutzt. Die Therapie wird individuell auf den Patienten abgestimmt und kann in ein ganzheitliches Behandlungskonzept mit Physiotherapie und weiteren konservativen Maßnahmen eingebettet werden.
Ob die Ozon-Eigenbluttherapie in Ihrem Fall sinnvoll ist, wird im persönlichen Gespräch nach sorgfältiger Anamnese und klinischer Untersuchung entschieden.
